Im Gegensatz zu ihren sehr analytischen und durchdachten Arbeiten, fällt Klea Flinspach die Entscheidung, Designerin zu werden, total spontan.

Seit jeher begeistert von Naturwissenschaften war es ihr eigentlicher Plan, molekulare Biotechnologie zu studieren. Aus einem Impuls heraus belegt sie stattdessen einen Mappenkurs und wird im Anschluss direkt am Amsterdam Fashion Institute angenommen.

Im Bachelor International Fashion and Design zeigt sich, dass auch Naturwissenschaften und kreatives Arbeiten gemeinsame Komponenten haben. Denn nebst Versuchen in die unterschiedlichsten Richtungen kristallisiert sich Kleas Stil recht schnell heraus: es geht darum, Kontraste zu einem harmonischen Ergebnis zusammen zu führen.

Mit ihrer analytischen Herangehensweise und klaren Strukturen steht am Ende des Prozesses hinter jedem Detail eine Geschichte und damit auch die Notwendigkeit seiner Existenz. So dreht sich auch das Thema ihrer Abschlussarbeit um Textilien mit technologischen Einflüssen.

Während ihres Studium entdeckt sie Textil und Materialien unterschiedlichster und auch ungewöhnlichster Art für sich.

Die Spezialisierung auf Textildesign folgt; hier kann sie  mit verschiedenen Materialien experimentieren.

Beim Hochschuleigenen Label „Individuals“ produziert sie ihre ersten Taschen und entwickelt eine vermutlich lebenslange Liebe zu Leder als Verarbeitungsmaterial.

Liebe und Spaß an dieser Arbeit bestehen weiterhin, denn bis heute sind die Herzstücke ihrer Kollektionen die Taschen.

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